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Private RentenversicherungGünstige Besteuerung in der Rentenphase
Ihre Vorteile im Überblick:
Die private Rentenversicherung gibt es in verschiedenen Ausprägungen. Die beliebteste und sicherste Form ist die klassische Rentenversicherung mit Mindestverzinsung und von vorneherein garantierter Rente. Mehr Rendite versprechen fondsgebundene Rentenversicherungen und Angebote englischer Versicherer. Durch die günstige Besteuerung in der Rentenzeit und die große Flexibilität ist die Private Rente eine Alternative und Ergänzung zur Basisrente. Für Gutverdiener und Selbständige, die im Rentenalter auch Einmalaus- zahlungen aus der Rente wünschen.
Klassische Rentenversicherung Eine klassische Rentenversicherung kennzeichnet sich durch eine sicherheitsorientierte Anlagestrategie. Sie ist mit einem Garantiezins von 2.25 % ausgestattet und bereits vor dem Abschluss ist die Höhe der garantierten Rente bekannt. Um diese Garantiezusagen sicherzustellen, werden die Beiträge überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere investiert. Die private Rentenversicherung ist mit einem Kapitalwahlrecht ausgestattet. Das bedeutet, man hat die Wahl zwischen einer Rente oder einer Kapitalauszahlung bei Rentenbeginn.
Fondsgebundene Rentenversicherung Fondsgebundene Rentenversicherungen, auch Fondspolicen genannt, sind eine Kombination aus Rentenversicherung und Fondssparplan. Die Beiträge werden wie beim Fondssparplan in einen oder mehrere Investmentfonds angelegt und bei Rentenbeginn wird das gesamte Kapital in eine Versicherung umgeschichtet. Der Anleger kann meist aus unterschiedlich risikoreichen Anlagestrategien auswählen oder sogar selbst die Fonds bestimmen. Dafür steht bei fast allen Anbietern ein breites Fondsportfolio zur Verfügung. Die Anlage unterliegt den Schwankungen der Börsenmärkte und der Anleger trägt das volle Risiko, auch Verluste können auftreten. Wem das zu riskant ist, dem bietet die Versicherungsbranche auch Fondspolicen mit Garantien.
Englische Versicherungen Der Hauptunterschied zwischen den Anbietern von britischen Policen (englische Renten- und Lebensversicherungen) und deutschen Rentenversicherungen liegt im Anlagekonzept. Verglichen mit der klassischen Rentenversicherung ist der Aktienanteil der britischen Versicherer deutlich höher, damit wird auch eine höhere Rendite in Aussicht gestellt. Im Gegenzug werden geringere Garantien ausgesprochen. Die Garantien gelten zudem meist erst bei Rentenbeginn. Die Überschussverwendung der englischen Anbieter kennzeichnet sich durch ein spezielles Glättungsverfahren, auch "Smoothing" genannt. Damit wird erzielt, dass die durch die hohe Aktienquote verursachte Anfälligkeit gegen Börsenschwankungen besser ausgeglichen wird. In volatilen Phasen erzielte Spitzen bei den Überschüssen werden nicht direkt ausgeschüttet, sondern in schlechten Zeiten ausgeschüttet, wenn keine Überschüsse erzielt werden konnten. Damit wird eine ausgewogene Entwicklung der Anlage abgebildet. Dies unterscheidet die englischen Angebote von den Anbietern reiner fondsgebundener Rentenversicherungen (Fondspolicen). |
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